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Am 15. Januar fiel in Hamburg der Startschuss für »Ouissal«, eine Mentoringplattform für tunesische...
Der Internet-Hype erfasst Theokraten in Morgen- und Abendland: Papst Benedikt twittert und seit vergangener Woche verfügt auch Irans Revolutionsführer Ayatollah Seyed Ali Khamenei über eine offizielle Facebook-Seite. Und das, obwohl Facebook im Iran der Zensur unterworfen und ohne technische Hilfsmittel nicht verfügbar ist. Entsprechend hat sein Mitarbeiterstab die mögliche Resonanz auf den PR-Schachzug als sehr gering eingeschätzt. Die am 13. und 14. Dezember geposteten Inhalte waren zudem eher dröger Natur: auf zwei Reden des Theologen wurde hingewiesen und ein Foto, das angeblich ihn 1962 in Gefolgschaft des großen Ajatollah Ruhollah Khomeini zeigt, veröffentlicht.
Schon Stunden später brach eine Welle gehässiger, dadaistischer und teils hasserfüllter Kommentare über die Seite herein – eine Moderation der Beiträge gibt es bislang nicht. Während zahlreiche Nutzer versuchten zu belegen, dass das Foto unmöglich Khamenei zeigen könne, brachen andere politische Debatten vom Zaun, oder versuchten schlicht Smalltalk mit ihrem religiösen Führer zu betreiben.
Eine Nutzerin mit bewusst aufreizendem Profilfoto kokettiert: »Wie geht es Dir? Ich vermisse deine Reden in Maschhad. Ich weiß, dass du das liest. Wollte Dir nur sagen, dass du ein guter Mensch bist.« Ein anderer schreibt lakonisch: »Kommentiert hier bloß nicht. Morgen früh exekutieren sie uns alle.«
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Marokkos Premierminister Abdelilah Benkirane hat die Einrichtung einer neuen Agentur angekündigt,...
Wirtschaft
Importverbot in Syrien
04.10.2011
Die syrische Regierung war gezwungen, das Importverbot für ausländische Produkte wieder aufzuheben. Unter den drastischen Auswirkungen der Entscheidung hatten Bürger und Unternehmer zu leiden.
Annäherung zwischen Ägypten und Äthiopien
28.09.2011
Ägypten und Äthiopien nähern sich in der Frage um die Nutzung des Nilwassers an. Alle Anrainerstaaten brauchen den Nil, wollen sie sich wirtschaftlich fortentwickeln.
Jordanischer Investor Hasan Ismaik
20.09.2011
Noch steht der Jordanier Hasan Ismaik auf keiner Weltrangliste arabischer Tycoons. Dafür landete der Großinvestor des 1860 München gerade seinen ersten großen Coup und holt den Edelkarossen-Bauer Aston Martin als Hauptsponsor an Bord.
Khartum und Juba wollen in die Ostafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft
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Südsudan will in die Ostafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, da prescht Khartum mit einem eigenen Beitrittsgesuch vor. Welcher Staat wird nun zuerst aufgenommen? Eine Schlüsselrolle dabei spielt Kenia.
Versicherungen, Piraterie und Risikotransporte
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Kapitän Kai Brüggemann (39), Experte für Transport Risk Engineering beim Hannoveraner Industrieversicherer HDI-Gerling, über riskante Frachtrouten, heikle Waren und die Probleme der Branche mit Piraterie.
Interview mit Unternehmer Baschar al-Masri
29.08.2011
Baschar al-Masri, Gründer und Leiter von Bayti Real Estate, über »Rawabi« – die erste am Reißbrett geplante palästinensische Stadt.
zenith Edition
Reaching for the Sun?
The Search for Sustainable Energy Policies in North Africa and the Middle East