Quick News Wirtschaft

Freitag, 17.05.13, 18:53

Junge Unternehmer gegen Wirtschaftskrise und soziale Not

»Young entrepreneurs get hands on! The socio-economic development in North Africa«. Unter diesem Titel diskutieren am 27. Mai ab 17.00 Uhr BDI-Vizepräsident Arend Oetker und der EU-Sondergesandte für die südliche Mittelmeerregion Bernadino Leon in der Berliner Repräsentanz der Bertelsmann-Stiftung unter den Linden mit jungen Unternehmern aus Tunesien und Ägypten die sozio-ökonomische Entwicklung Nordafrikas. Neben der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage in den beiden Ländern, steht der Alltag von Unternehmensgründern in Tunesien und Ägypten sowie die Frage nach einem möglichen Beitrag deutscher und europäischer Unternehmen zur Verbesserung der sozio-ökonomischen Lage in Nordafrika im Fokus. Organisiert wird die Veranstaltung von der Bertelsmann-Stiftung, dem Owners Forum und dem Magazin zenith. Im Anschluss laden die Gastgeber zu Imbiss und Getränken auf der Dachterrasse ein. Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.

»Young entrepreneurs get hands on! The socio-economic development in North Africa«. Unter diesem...

Freitag, 17.05.13, 18:43

zenith-Debatte auf der Bildungsmesse KUBRI

»Expat am Golf - Lohnt sich ein Leben in den Emiraten?«. Ob der Traum vom schnellen Geld am Golf noch lebt, darüber diskutiert zenith-Chefredakteur mit  Marc Förstemann von Ernst & Young, Sam Hasner von bridge:media und Johannes Schöppach von DB International von 15 bis 16.30 Uhr im Rahmen der deutsch-arabischen Bildungsmesse KUBRI. Vom 24.-25. Mai findet die KUBRI auf dem Campus Garching der Universität München bereits zum dritten Mal statt. Die Recruiting- und Kontaktmesse verbindet verbindet Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus Europa und der arabischen Welt mit potenziellen Mitarbeitern und Studierenden mit Interesse an den beruflichen und akademischen Chancen der MENA-Region. Unter den Ausstellern sind Unternehmen wie Emirates Airline, die DB International GmbH und viele Bildungseinrichtungen aus Deutschland und der arabischen Welt. Unterstützt wird die Veranstaltung vom DAAD, der GIZ, der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft, der TU München und von zenith als Medienpartner.

»Expat am Golf - Lohnt sich ein Leben in den Emiraten?«. Ob der Traum vom schnellen Geld am Golf...

Mittwoch, 16.01.13, 16:32

Deutsch-Arabisches Mentoringprojekt für Unternehmerinnen gestartet

Am 15. Januar fiel in Hamburg der Startschuss für »Ouissal«, eine Mentoringplattform für tunesische Unternehmerinnen, initiiert durch den Verein Euro-Mediterranean Association for Cooperation and Development (EMA e.V.). »Frauen in Tunesien wie in Deutschland stellen einen wesentlichen Schlüssel für wirtschaftliches Wachstum dar. Es gilt, ihr Potential gemeinsam noch besser auszuschöpfen«, so Clara Gruitrooy, Projektleiterin des deutsch-arabischen Mentoringprojekts. Ouissal, was auf deutsch so viel wie »Brücke« bedeutet, ist im Kern ein Tandemprogramm, bei dem Mentorin und Protegée gemeinsam eine nachhaltige Geschäftsidee umsetzen sollen. Sowohl deutsche als auch tunesische Frauen sollen im Zuge der Partnerschaft »soft« und »hard skills« verbessern und lernen, eine größere mediale Sichtbarkeit zu erreichen. 15 erfolgreiche Frauen aus Deutschland und der arabischen Welt stellen das Auswahlkomitee für das Projekt, sie sollen den unter allen Bewerberinnen ausgesuchten Mentorinnen und Protegées mit ihrer Erfahrung und ihren Netzwerken unterstützend zur Seite stehen.

Am 15. Januar fiel in Hamburg der Startschuss für »Ouissal«, eine Mentoringplattform für tunesische...

Dienstag, 18.12.12, 13:31

Iran: Herr, vergib ihm, denn er weiß nicht, was er tut!

Der Internet-Hype erfasst Theokraten in Morgen- und Abendland: Papst Benedikt twittert und seit vergangener Woche verfügt auch Irans Revolutionsführer Ayatollah Seyed Ali Khamenei über eine offizielle Facebook-Seite. Und das, obwohl Facebook im Iran der Zensur unterworfen und ohne technische Hilfsmittel nicht verfügbar ist. Entsprechend hat sein Mitarbeiterstab die mögliche Resonanz auf den PR-Schachzug als sehr gering eingeschätzt. Die am 13. und 14. Dezember geposteten Inhalte waren zudem eher dröger Natur: auf zwei Reden des Theologen wurde hingewiesen und ein Foto, das angeblich ihn 1962 in Gefolgschaft des großen Ajatollah Ruhollah Khomeini zeigt, veröffentlicht.


Schon Stunden später brach eine Welle gehässiger, dadaistischer und teils hasserfüllter Kommentare über die Seite herein – eine Moderation der Beiträge gibt es bislang nicht. Während zahlreiche Nutzer versuchten zu belegen, dass das Foto unmöglich Khamenei zeigen könne, brachen andere politische Debatten vom Zaun, oder versuchten schlicht Smalltalk mit ihrem religiösen Führer zu betreiben.

Eine Nutzerin mit bewusst aufreizendem Profilfoto kokettiert: »Wie geht es Dir? Ich vermisse deine Reden in Maschhad. Ich weiß, dass du das liest. Wollte Dir nur sagen, dass du ein guter Mensch bist.« Ein anderer schreibt lakonisch: »Kommentiert hier bloß nicht. Morgen früh exekutieren sie uns alle.«

Der Internet-Hype erfasst Theokraten in Morgen- und Abendland: Papst Benedikt twittert und seit...

Freitag, 09.11.12, 11:50

Marokko: Benkirane kündigt neue Verkehrsagentur an

Marokkos Premierminister Abdelilah Benkirane hat die Einrichtung einer neuen Agentur angekündigt, um die unverändert steigenden Unfallzahlen im Maghreb-Staat zu senken. Benkirane äußerte sich am Mittwoch in Rabat gegenüber der Presse und stellte die Gründung der »l'Agence nationale de réglementation et de sécurité du transport« in Aussicht. Der Premier war in diesem Jahr unter Druck geraten, nachdem das »Comité national de prévention des accidents de la circulation« (CNPAC) bereits im Februar 2012 zweifelhafte Rekordwerte in Bezug auf Marokkos Verkehrsunfallstatistik vorgelegt hatte. Demnach ereigneten sich im vergangenen Jahr 67.082 Unfälle auf marokkanischen Straßen, im Vergleich zu 2010 ein Anstieg um 2,48 Prozent, der in dieser Statistik Marokko an die Spitze der arabischen Staaten und auf den weltweit sechsten Platz katapultiert. Um ganze 11,75 stieg die Todesrate bei Verkehrsunfällen. 4.222 Menschen kamen demnach 2011 auf marokkanischen Straßen ums Leben. Auch der volkswirtschaftliche Schaden nimmt beträchtliche Dimensionen an: 14 Milliarden Dirham, umgerechnet etwa 1,25 Milliarden Euro, kosten den marokkanischen Staat die Unfälle auf seinen Straßen – das entspricht fast 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die schlechten Zahlen sind auch ein Rückschlag für das Verkehrsgesetz, das erst 2010 eingeführt, in der Praxis aber wohl weitgehend ignoriert wird. Zwar führte das CPNAC auch die marode Qualität der Verkehrswege an, 80 Prozent der Unfälle seien aber auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen – so etwa besonders im städtischen Gebiet das weitgehende Fehlen von Gurten sowie das Ignorieren von Verkehrsschildern und Ampeln. Während die CPNAC wohl weiterhin vor allem für Aufklärung uns Datenerfassung zuständig sein wird, soll die neue Behörde die Ausbildung in den Fahrschulen sowie die Registrierungs- und wartungszentren für Kraftfahrzeuge stärker überwachen und auch das bestehende Verkehrsgesetzt rigoroser durchsetzen. Zudem soll es einen Plan zur Neuorganisation des Transportsektors insgesamt erarbeiten, auch öffentliche Verkehrsmittel und der kommerzielle Lastverkehr soll darin miteinbezogen werden.

Marokkos Premierminister Abdelilah Benkirane hat die Einrichtung einer neuen Agentur angekündigt,...

Dienstag, 06.11.12, 16:14

Premier Cameron auf Rüstungstour am Golf

Der britische Premierminister David Cameron ist am Montag zu einer mehrtägigen Nahostreise aufgebrochen. Insbesondere die arabischen Golfstaaten stehen dabei auf seinem Programm, wo er auf Käufer für den europäischen Kampfjet Eurofighter hofft. Dieser wird vom britischen Rüstungsunternehmen BAE gemeinsam mit EADS gebaut - somit vertritt der Brite auch deutsche Wirtschaftsinteressen. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, hätten die Vereinigten Arabischen Emirate Interesse an bis zu 60 Kampfflugzeugen angemeldet, Saudi-Arabien überlegt, zusätzlich zu den bislang bestellten 72 Exemplaren, weitere anzuschaffen. In den Emiraten war lange Zeit das französische Rafale-Model erfolgreicher, die Verhandlungen wurden zuletzt Ende Mai 2012 jedoch ergebnislos vertagt. Mit Blick auf die Menschenrechtslage in der Region sagte Cameron, dass es  »no-go areas« gebe, man einem alten Partner und Verbündeten aber Freundschaft und Respekt erweisen wolle. »I'm a supporter of the Arab Spring«, so der Premier. Im Vorfeld der Reise hatte es diplomatische Irritationen gegeben, nachdem sich ein saudi-arabischer Regierungsvertreter gegenüber der BBC über einen Parlamentsausschuss beklagt hatte, der Menschenrechtsverletzungen durch britische Wirtschaftsexporte untersuchen sollte.

Der britische Premierminister David Cameron ist am Montag zu einer mehrtägigen Nahostreise...

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