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zenith-Mitherausgeber Marcel Mettelsiefen wird in diesem Jahr mit dem renommierten...
Nach Angaben des Vize-Präsidenten der türkischen Hilfsorganisation IHH Huseyin Oruc sei bei den Verhandlungen über einen umfangreichen Gefangenenaustausch zwischen syrischen Regierungs- und Oppositionskräften ein Durchbruch erzielt worden. In den kommenden Stunden sollen insgesamt 2130 zivile Gefangene aus ihrer Haft entlassen werden – darunter nach IHH-Angaben auch mehrere Ausländer. Im Gegenzug ließe die Freie Syrische Armee 48 iranische Gefangene frei.
Ob auch ausländische Journalisten Teil der Vereinbarung sind, ist bislang nicht bekannt. Gegenwärtig befinden sich mehrere Reporter in den Händen unbekannter Geiselnehmer in Syrien, darunter der US-Journalist James Foley, der Ende November 2012 bei Recherchen entführt wurde. Bislang fehlt von ihm jedes Lebenszeichen, es ist auch nicht bekannt, ob er sich tatsächlich in den Händen von Sicherheitskräften der Regierung befindet.
Ein Sprecher der Freien Syrischen Armee teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, die genannten Iraner, allesamt mutmaßliche Mitglieder der Revolutionsgarden, seien bereits im Laufe des Tages freigelassen worden. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu teilte mit, die Verhandlungen seien von Katar und der Türkei angeleitet worden.
Nach Angaben des Vize-Präsidenten der türkischen Hilfsorganisation IHH Huseyin Oruc sei bei den...
Sowohl der libysche Parlamentspräsident Mohammed Magariaf, wie auch der islamistische Politiker Ahmed Abu Khattala entkamen in der vergangenen Woche geplanten Attentaten. Bei einem Besuch in der im Süden Libyens gelegenen Stadt Sabha schossen Unbenannte auf das Hotel des Politikers, berichtete die ägyptische Nachrichtenagentur MENA. Drei seiner Leibwächter seien verletzt worden, so sein Sprecher Rasmy Burwein später im libyschen Staatsfernsehen.
In einem getrennten Vorfall entkam der Islamist Ahmed Abu Khattala, gegen den US-amerikanische Staatsanwälte gerade im Zusammenhang mit dem Angriff auf die amerikanische Botschaft am 11. September 2011 ermitteln, knapp einem Autobombenanschlag. Zwei Unbekannte versuchten einen Sprengsatz unter dem Auto des Kopfes der islamistischen Ansar al-Sharia Gruppierung zu befestigen. Dieser explodierte verfrüht und tötete einen der Attentäter, der zweite konnte entkommen.
In den vergangenen Wochen kam es mehrfach zu Explosionen und Attentaten auf Volksvertreter und staatliche Institutionen. Noch immer ringen diverse politische und tribale Gruppen um Einfluss im post-revolutionären Staat.
Sowohl der libysche Parlamentspräsident Mohammed Magariaf, wie auch der islamistische Politiker...
Der ägyptische Kassationshof akzeptierte am Donnerstag die Urteilsanfechtung zweier Polizisten, die...
Ägyptens Präsident Muhammad Mursi hat mit einer Reihe von Dekreten wieder einmal für Aufsehen...
Sudans Sicherheitskräfte haben anscheinend einen Putschversuch in der Hauptstadt Khartum verhindert...
Politik
Jordaniens neue Regierung
09.04.2013
Die Zusammensetzung des neuen jordanischen Kabinetts zeigt, dass König Abdullah II. und Premier Ensour den Schwerpunkt auf die Wirtschaft und die innere Sicherheit legen – der politische Reformprozess hat das Nachsehen.
Libanons neuer Premier
08.04.2013
Überraschend einhellig einigten sich die Parteien auf Tammam Salam als Übergangs-Premier für den Libanon – weil der Spross einer alteingesessenen Beiruter Familie den politischen Strippenziehern nicht gefährlich werden kann und will.
Arabischer Frühling
05.04.2013
Nach zwei Jahren demokratischer Aufstände durchzieht den Jemen tiefgreifender Wandel – aber auch die Clan- und Machtpolitik. Ein nationaler Dialog könnte dem Land den Weg in eine bessere Zukunft weisen, meint Herta Däubler-Gmelin.
Sanktionen gegen Iran
02.04.2013
Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad über Gewinner und Verlierer der westlichen Sanktionspolitik gegenüber dem Iran – und warum diese Teherans Atomprogramm stetig weiter voranschreiten lässt.
Obamas Nahost-Politik
30.03.2013
US-Präsident Obama solidarisierte sich auf seinem Staatsbesuch unmissverständlich mit Israel. Unter dem langen Schatten des iranischen Atomprogramms fällt der Palästinenserstaat von der Agenda der US-Außenpolitik.
Interview mit Schirin Ebadi
25.03.2013
Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi über Flügelkämpfe vor den Wahlen, den wahren Nutzen von Menschenrechtspreisen – und Teherans zweigleisige Syrien-Strategie.
Auf den Punkt
Wer wichtig ist, es gerne wäre – und sein sollte
Ali Akbar Hashemi Rafsandschani: Der Mullah-Machiavelli
Der machtbewusste Polit-Rentner trifft mit seiner Kandidatur Freund und Feind
zenithDebatte
Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Religion verfechten ihren Standpunkt zu einem aktuellen Thema.