Quick News Wirtschaft

Freitag, 03.02.12, 16:28

Oman investiert in Portugal

Die portugiesische Regierung hat angekündigt, 40 Prozent des staatlichen Energieversorgers REN an die chinesische State Grid Corporation und Oman Oil zu verkaufen. Das Geschäft hat einen Umfang von 778 Millionen US-Dollar. Der omanische Anteil beträgt 15 Prozent, während der größte chinesische Stromversorger 25 Prozent übernimmt. Das Geschäft ist Teil der portugiesischen Bemühungen, die Verschuldung des Landes zu verringern.


Bereit im Dezember ging die staatliche Energias de Portugal zu 21,35 Prozent in chinesischen Besitz über – für 2,7 Milliarden Euro. Darüber hinaus besteht die Bereitschaft, Anteile an Energieunternehmen, der Fluggesellschaft TAP Air und dem Logistikunternehmen CP Carga zu verkaufen. Interessenten kommen abermals aus Fern- und Nahost.

Die portugiesische Regierung hat angekündigt, 40 Prozent des staatlichen Energieversorgers REN an...

Donnerstag, 02.02.12, 18:17

Iran: Laridschani droht Geldwechslern mit Todesstrafe

Ayatollah Sadeq Laridschani, Chef des iranischen Justizwesens, hat Geldwechslern auf dem Schwarzmarkt mit der Todesstrafe gedroht. »Abhängig von der Schwere ihres Vergehens müssen korrupte Individuen mit der Hinrichtung rechnen«, zitiert die iranische Nachrichtenagentur Mehr Laridschani, dessen Bruder Ali Parlamentspräsident des Irans ist.
Seit Dezember erlebt die iranische Währung eines beispiellosen Wertverfall, insbesondere nachdem am 31. Dezember 2011 ein neues Sanktionspaket der USA beschlossen wurde. Dem offiziell festgesetzten Wechselkurs von 11.500 Rial für einen US-Dollar steht de facto mittlerweile bei umgerechnet 18.000:1.
Obwohl die Regierung angekündigt hat, an den internationalen Flughäfen des Landes Wechselstuben einzurichten, an denen Devisen im Wert von bis zu 1.000 US-Dollar getauscht werden können, versuchen sich viele Iraner auf dem Schwarzmarkt mit Dollars einzudecken. Der Währungsverfall geht mit inflationären Preissteigerungen einher, insbesondere für Importgüter wie Stahl und Weizen.

Ayatollah Sadeq Laridschani, Chef des iranischen Justizwesens, hat Geldwechslern auf dem...

Montag, 30.01.12, 18:28

Kasachstan: Arbeiter streiken in Atyrau

In Kasachstan sind erneut hunderte Arbeiter in Streik getreten. Das meldet der kasachische Dienst von Radio Free Europe. Demnach legten etwa 200 Angestellte der Baufirma Senimdi Kurylys in Atyrau die Arbeit nieder und forderten eine Erhöhung ihrer Bezüge.
Senimi Kurylys ist Subunternehmer von Tengizchevroil, einem amerikanisch-kasachischen Jointventure mit 50-prozentiger Beteiligung von Chevron. Atyrau ist Hauptumschlagsplatz für Gas aus Kasachstans größtes Feld Tengiz.
In der etwa 1.000 Kilometer südlich von Atyrau gelegen Stadt Zhanaozen waren Ende Dezember Proteste gegen die Lohnpolitik in der Öl- und Gasbranche blutig eskaliert.

In Kasachstan sind erneut hunderte Arbeiter in Streik getreten. Das meldet der kasachische Dienst...

Montag, 23.01.12, 13:04

Südsudan: Kiir wirft Khartum Öldiebstahl vor

Südsudans Präsident hat der Regierung in Khartum vorgeworfen, seinem Land seit Dezember 2011 Öl im Wert von insgesamt 815 Millionen US-Dollar zu stehlen. Außerdem beschuldigte Kiir während seiner Rede im Parlament am Sonntag den Norden, über illegale Pipeline-Anbauten täglich 120.00 Fass Öl abzuzweigen.
Bisher ist der seit Juli 2011 unabhängige Südsudan vom Exporthafen Port Sudan im Norden abhängig, beide Länder konnten sich jedoch noch nicht auf die Transit- und Abnahmebedingungen einigen.
In der vergangenen Woche hatte Khartum angekündigt, weiterhin Öl zu beschlagnahmen, da der Süden seit seiner Unabhängigkeit keine Transitkosten bezahlt hatte. Zudem fordert der Sudan von Juba ausstehende Transitgebühren in Höhe von umgerechnet einer Milliarde US-Dollar.
Im vergangenen Jahr hatte Kiirs Regierung über den weg der Ostafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft einen alternativen Exporthafen für sein Öl, etwa in Kenia, gesucht. Im Parlament kündigte der Präsident nun allerdings an, nach alternativen Einkommensquellen zu suchen, um die Abhängigkeit vom Ölexport zu reduzieren. Zudem ziehe die Regierung einen vorläufigen Förderstopp in Betracht. Nach eigenen Angaben fördert der Südsudan täglich 350.000 Fass Öl, 98 Prozent des Staatshaushaltes kommen aus dem Erdölsektor.

Südsudans Präsident hat der Regierung in Khartum vorgeworfen, seinem Land seit Dezember 2011 Öl im...

Freitag, 06.01.12, 15:43

Algerische ArcelorMittal-Tochter vor Pleite

In Algerien steht der weltgrößte Stahlproduzent ArcelorMittal vor einem millionenschweren Rückschlag. Ein mit der algerischen Unternehmen Sider gegründetes Joint-Venture werde in Kürze unter einem Schuldenberg von 120 Millionen US-Dollar kollabieren, so der Generalsekretär des örtlichen Arbeitnehmerverbandes gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
ArcelorMittals Generaldirektor Vincent Le Goic bestätigte indirekt den Bericht, teilte aber mit, man arbeite gegenwärtig mit der algerischen Regierung zusammen, um das Problem zu beheben. Das luxemburgische Unternehmen hatte einen siebzigprozentigen Anteil an der Kooperation. Bis zuletzt hatten sich Manager des weltweit aktiven Milliardenkonzerns um ein 200 Millionen Dollar schweres Darlehen bei der staatlichen algerischen Auslandsbank BEA bemüht. Dafür hätte ArcelorMittal jedoch keine ausreichenden Garantien aufbringen können, so Industrieminister Mohamed Benmeradi.
Am Standort al-Hadjar produziert das Gemeinschaftsunternehmen aktuell zwei Millionen Tonnen Stahl jährlich. Bis 2015 sah ein Investitionsplan vor, 642 Millionen Dollar für den Ausbau dieser Industriestätte fließen zu lassen.

In Algerien steht der weltgrößte Stahlproduzent ArcelorMittal vor einem millionenschweren...

Dienstag, 20.12.11, 20:22

Etihad-Deal: Fliegt Air Berlin nicht mehr nach Dubai?

Die Airline Etihad aus Abu Dhabi übernimmt 29 Prozent der Aktien an Air Berlin – die Direktverbindung Berlin-Dubai mit Air Berlin steht deshalb zur Disposition. Ab Mitte Januar will Air Berlin das Nachbaremirat Abu Dhabi in den Flugplan aufnehmen und voraussichtlich die Destination Dubai streichen.
Es gehe nun darum, die Partnerschaft mit Etihad über das Drehkreuz Abu Dhabi auszubauen, hieß es seitens Air Berlin. In einer späteren Stellungnahme gegenüber zenith vom Dienstagabend relativierte Air Berlin allerdings diese Aussage: »Final« entschieden sei über die Destination Dubai allerdings noch nicht, heißt es darin. Man wolle erst die Flugpläne mit Etihad besprechen.
Bislang bot Air Berlin die einzige Direktverbindung zwischen Berlin und Dubai an. Möglich ist allerdings, dass mit der Eröffnung des neuen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) Mitte 2012 auch Emirates eine Konzession erhalten wird. Etihad hingegen habe »keinerlei Pläne kommuniziert«, Berlin ins Programm zu nehmen, teilte ein Sprecher im Gespräch zenith mit.

Die Airline Etihad aus Abu Dhabi übernimmt 29 Prozent der Aktien an Air Berlin – die...

Wirtschaft

Nur diese Kategorie anzeigen:Nahost

Neue Studie zu Korruption im Nahen Osten

02.02.2012

Noch liegt die Quote für Wirtschaftsverbrechen im Nahen Osten unter dem weltweiten Durchschnitt. Laut einer jüngsten Studie droht sich die Lage aber zu verschlechtern.

Nur diese Kategorie anzeigen:GCC

Luxusgüter am Golf

20.01.2012

Im Luxussegment der Golfländer entscheiden Markenimage und Status, weniger Qualität und Rentabilität. Für den Markt gewinnen Touristen aus Russland und Asien immer mehr an Bedeutung.

Nur diese Kategorie anzeigen:Iran

Iranische Währung stürzt ab

11.01.2012

Einst nannte Irans Präsident Ahmadinejad den US-Dollar noch »einen Fetzen Papier, der bald der Geschichte angehören wird.« Nun gewinnt die US-Währung im Gottesstaat immer mehr an Gewicht. Die Regierung scheint dagegen machtlos zu sein.

Nur diese Kategorie anzeigen:GCC

Projektmarkt in den Golfstaaten

04.01.2012

Die GCC-Staaten werden 2012 vermutlich weniger Großaufträge vergeben. Für die westlichen Industrieländer dürfte dabei immer weniger abfallen. Deutschland muss sich immer häufiger mit der Rolle eines Spezialzulieferers begnügen.

Nur diese Kategorie anzeigen:VAE

Einstieg von Etihad bei Air Berlin

20.12.2011

Aufholjagd oder Husarenstreich? Der Einstieg von Etihad bei Air Berlin hat viele Motive. Eines davon: Die Lufthansa angreifen, die damit kaum gerechnet hat.

Nur diese Kategorie anzeigen:Nahost

Coca-Cola im Nahen Osten

19.12.2011

Coca-Cola investiert Milliardenbeträge in den Nahen Osten und greift so den Erzrivalen Pepsi an. Für den Brausehersteller ist es die Überwindung eines jahrzehntealten Traumas – und Teil einer riesigen Kampagne in den Schwellenländern.

News 1 bis 6 von 110

BusinessReport Spezial

Spezial 2011

Energiewende in Nahost?


Sonderausgabe des zenith-BusinessReport zur Energiewirtschaft in der MENA-Region. Schwerpunkt dieses Heftes: Energiemix in der Türkei


zur Publikation

Kostenloser Download

Unternehmer-Service

Aktuelle rechtliche Entwicklungen. Unverzichtbar für Markt-Teilnehmer und Einsteiger.


Zollbestimmungen in den VAE

Kalender

Der zenith-fotopreis

Die Gewinner werden bei der Preisverleihung am 29. Februar bekannt gegeben!

Hier gehts zu den Galerien