
zenith-Fotopreis
Halim Dogan
Hinterhofmoscheen
Der Begriff »Hinterhofmoscheen« ist in Deutschland vorbelastet. Unter dem Vergrößerungsglas der Medien ist in vielen Köpfen der Bevölkerung ein verzerrtes Bild entstanden. Hinterhofmoscheen stehen unter Generalverdacht. Dabei wissen nur wenige deutsche Mitbürger, wo sich in ihrer Nähe eine Moschee befindet. Und nur die allerwenigsten haben jemals eine betreten.
Gülizar Yurdakul
Schul- und Arbeitswelt der Muslime in Deutschland
Früher hatte man Schwierigkeiten, eine Stelle zu finden, in der Schule wurde man meistens ausgeschlossen, weil man anders war als die anderen. Kein Schweinefleisch, kein Alkohol und vieles mehr, doch jetzt hat sich vieles verändert. Heute wird man anerkannt und im Kreis akzeptiert, darauf wollen meine Bilder hinweisen. Meine Fotostrecke stellt euch dar, wie sich der Islam in Deutschland verbreitet hat. Der Islam ist ein Teil Deutschlands.
Gewhar N. Agbektas
Sufi Soul
Meiner Meinung nach sagt folgender Zitat von Rumi alles, was diese Fotoserie betrifft: »Komm, komm ... wer immer du bist, Wanderer, Götzenanbeter, du, der du den Abschied liebst, es spielt keine Rolle. Dies ist keine Karawane der Verzweiflung. Komm, auch wenn du deinen Schwur tausendfach gebrochen hast. Komm, komm, noch einmal, komm.« Verschiedene Szenen vom SufiSoul Festival in den Osmanischen Herbergen in Kall-Sötenich.
Jonas Holthaus
Türkische Kulturvereine und Teestuben
In der Hoffnung auf ein besseres Leben, verließen viele Türken in den 60er und 70er Jahren ihre Heimat und kamen nach Deutschland um Arbeit zu finden. Doch die Sprachbarriere sowie der Ausschank alkoholischer Getränke war für viele der türkischen Gastarbeiter Anlass deutsche Kneipen zu meiden, so kreierten sie sich ihre eigenen Räume. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Interieurs von türkischen Kulturvereinen und Teestuben, zu denen ein Deutscher nur selten Zugang hat.
zenith Fotobuch

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