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Bei den Wahlen im Oman sind die von den Stämmen des Landes nominierten Kandidaten wie erwartet als Sieger hervorgegangen. Ihre Repräsentanten konnten die meisten Sitze im Parlament von Muskat gewinnen. Mit einer Rekordwahlbeteiligung von 76 Prozent wurden die 84 Sitze des »Schura-Rats« erneuert – jedoch hatten sich zuvor lediglich 60 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung für die Stimmabgabe registriert, tatsächlich repräsentiert das Ergebnis also nur 46 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Von den 77 Kandidatinnen schaffte es nur eine Frau ins Parlament. Nu'amah Bint Jamayel Al Busaidi konnte sich im Wahlkreis Seeb gegen 63 andere Kandidaten durchsetzen. »Wir hätten uns gewünscht, dass wir mehr weibliche Abgeordnete haben, aber wir können gegen dieses Ergebnis nichts tun«, sagte Saeed Mohammad Bin Sultan Al Busaidi, Vorsitzender der omanischen Wahlkommission.
Ins Parlament gelangten auch drei Menschenrechtsaktivisten, die sich im Rahmen des Arabischen Frühlings für mehr Reformen im Sultanat einsetzen. Sultan Qaboos Bin Saeed hatte nach den Protesten versprochen, der Legislative mehr Rechte einzuräumen. Dennoch waren Wahlbeobachter nicht zugelassen, Parteien gibt es im Oman nicht.
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