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22.07.2011

USA: Kritik an Panzerlieferungen nach Ägypten


Auch das us-amerikanische Parlament debattiert über Rüstungslieferungen in die arabische Welt: Am 1. Juli wurde der Kongress über den geplanten Verkauf von 125 M1A1 Abrams-Panzern im Wert von rund 1,3 Milliarden US-Dollar nach Ägypten informiert. Mehrere republikanische Abgeordnete haben seitdem lautstark Kritik an dem geplanten Geschäft geäußert. So lange die Muslimbruderschaft eine aktive Rolle in der Politik des Landes spiele, befürworte man keine Rüstungsgeschäfte, so der Florida vertretende Allen West. eine Lieferung würde die Sicherheit Israels gefährden.

 

Bis zum Sturz von Ex-Präsident Husni Mubarak waren die USA der größte militärsche Partner Ägyptens und unterstützte den Staat mit milliardenschweren Rüstungshilfen. Abrams-Panzer wurden erstmals 1988 geliefert. Um das Geschäfts zu blockieren haben beide Kammern bis zu einem Monat Zeit, um in einer gemeinsamen Entscheidung ein Veto auszusprechen. Bislang wurde auf diese Weise jedoch noch nie ein Rüstungsgeschäft gestoppt.



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