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Das US-Finanzministerium hat gegen einzelne Personen des so genannten Haqqani-Netzwerks Sanktionen verhängt. Ausdrücklich hieß es aus Washington, dass nur Einzelpersonen von den Maßnahmen betroffen seien, nicht das ganze Haqqani-Netzwerk. US-Unternehmen und Bürger dürfen damit keine Geschäfte mehr mit den Personen auf der Sanktionsliste machen, außerdem werden deren Konten in den USA eingefroren.
»Diese Menschen unterstützen das Haqqani-Netzwerk und Al-Qaida, damit diese ihre Terrorattacken ausüben können«, sagte David Cohen, Staatssekretär für Terrorismusbekämpfung. Alle aufgelisteten Personen gehören dem Haqqani-Clan an. Dieser wird für mehrere Attacken auf US-Truppen in Pakistan und Afghanistan verantwortlich gemacht, bei dem mehrere amerikanische Soldaten ums Leben gekommen sind.
Auf das Konto der Haqqanis geht auch der bisher blutigste Anschlag auf US-Truppen seit Kriegsbeginn in Afghanistan vor 10 Jahren. Anfang August waren 38 amerikanische Soldaten bei einem Hubschrauberabsturz gestorben, darunter auch GIs, die an der Tötung von Osama Bin Laden beteiligt waren.
Auf der Sanktionsliste steht unter anderen auch Abdul Aziz Abbasin, der Afghane wurde von der Haqqani-Führung zu ihrem Chef in der Provinz Paktika im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan ernannt. »Abbasin führt dort ein Terrorcamp, plant Anschläge auf afghanische und NATO-Truppen und schmuggelt Waffen ins Land«, sagte Cohen. Auch die Gebrüder Noorzai landeten auf der Liste, sie werden beschuldigt, die Taliban mit Millionen Dollar zu finanzieren.
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