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Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat gestern einen Koordinator für die humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in und aus Syrien berufen. Der Grieche Panos Moumtzis soll die bisher parallel, aber getrennt laufenden Maßnahmen der Organisation im Land sowie den Anrainerstaaten aufeinander abstimmen, um dem erwarteten Anstieg hilfebedürftiger Flüchtlinge zu begegnen. Bis Ende des vergangenen Jahres hatte Moumtzis die Koordinierung humanitärer Hilfe des UNHCR in Libyen geleitet.
Etwa 30.000 Syrer haben sich in den von der UNHCR betriebenen Auffanglagern bisher offizielle gemeldet, etwa zwei Drittel davon in der Türkei, daneben im Libanon und in Jordanien. Die tatsächliche Zahl an bisher unregistrierten Flüchtlingen dürfte allerdings beträchtlich darüber liegen. Ebenfalls unklar ist die Zahl der Binnenflüchtlinge, die durch die anhaltende und weiter eskalierende Gewalt vertrieben wurden beziehungsweise aus Angst vor Verfolgung geflohen sind.
Moumtzis soll außerdem die Hilfe im Land für die offiziell 110.000 Flüchtlinge, die meisten aus dem Irak, weiter aufrecht erhalten, deren Lage sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert habe.
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