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Die USA haben erstmals seit Oktober 2011 wieder Stellung zum Verlauf der Militäroperation in Uganda genommen.
Damals hatte die US-Regierung angekündigt, rund hundert Spezialkräfte zu entsenden, um der Afrikanischen Union und dem ugandischen Militär beim Kampf gegen die Lord`s Resistance Army (LRA) zu assistieren.
Die Guerilla-Armee unter Kommando von Joseph Kony hatte in den 1990ern bis zu 10.000 Kämpfer in ihren Reihen, darunter zahlreiche Kindersoldaten, und wird für eine Vielzahl von Übergriffen gegen die Zivilbevölkerung in Uganda, Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik verantwortlich gemacht. Mittlerweile soll sie allerdings lediglich über 200-300 Milizionäre verfügen.
Gegen Joseph Kony liegt sein 2005 ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshof (ICC) vor. Bislang ist den von den US-Spezialstreitkräften angeführten Einheiten allerdings nicht gelungen, Kony dingfest zu machen. Am Donnerstag erklärte Karl Wycoff, Staatssekretär für Afrika im US-Außenministerium, jedoch, dass die Angriffe der LRA in den vergangenen Monaten rapide abgenommen hätten. Die Afrikanische Union beschloss indes eine Aufstockung der Kampftruppen gegen die LRA auf 5.000.
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