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03.08.2012

Uganda: 16 Menschen sterben nach neuem Ebola-Ausbruch


In Uganda sind bisher 16 Menschen am Ebola-Virus gestorben. Die Kliniken in dem ostafrikanischen Land sind kaum auf den Ausbruch der Krankheit vorbereitet, in den Quarantäne-Stationen helfen Experten aus den USA den ugandischen Ärzten. Auch in den Nachbarländern steigt die Angst vor dem ansteckenden Virus. Ein Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Uganda allerdings gab am Freitag zu Protokoll, dass man die Lage nun unter Kontrolle hätte und keine Epidemie zu befürchten sei.

 

Bis heute gibt es kein Heilmittel für die Krankheit, deshalb ist die Früherkennung und die sofortige Behandlung von Symptomen um so wichtiger für die Betroffenen. Ebola überträgt sich durch Blut oder Körperflüssigkeiten. Die Krankheit zeigt sich anfangs wir eine harmlose Erkältung, führt jedoch dann zu inneren Blutungen. Etwa 80 Prozent der Infizierten überlebt den Krankheitsverlauf nicht.

 

In den 1970er Jahren trat das Fieber das erste Mal im damaligen Zaire, dem heutigen Kongo, auf. Allein in Uganda ist die Krankheit bereits vier Mal in den letzten zwölf Jahren ausgebrochen.



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