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Turkmenistan will den Disput mit Aserbaidschan über die Besitzverhältnisse eines Ölfelds im Kaspischen Meer vor ein Schiedsgericht der Vereinten Nationen bringen. Das gab Ölminister Kakageldy Abdyllayev in einer Presseerklärung bekannt.
Das Ölfeld, das von Baku »Kapaz« und von Aschghabat »Serdar« genannt wird, soll Vorkommen von bis zu 50 Millionen Tonnen Erdöl bereithalten, eine genaue Exploration scheiterte allerdings bisher an der ungeklärten Besitzfrage.
Erst vor einem Monat war es abermals zu diplomatischen Spannungen zwischen Turkmenistan und Aserbaidschan gekommen, nachdem die aserbaidschanische Küstenwache ein turkmenisches Schiff in den umstrittenen Gewässern aufgehalten hatte. Der Streit um die Besitzrechte hatte zudem Zweifel an der Umsetzung der Pläne für die »Transkaspische Pipeline« geschürt, die Künftig unter Umgehung Russlands und Irans Gas aus Turkmenistan über Aserbaidschan in die EU liefern soll.
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