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Am Sonntag haben rund 60 PKK-Anhänger vier verschiedene Militärstationen in Hakkari im Südosten der Türkei gleichzeitig angegriffen. Nach Angaben der Zeitung Zaman tarnten sich die PKK-Anhänger zunächst als Zivilisten und töteten auf diese Weise sechs Soldaten und zwei lokale Sicherheitskräfte. Insgesamt wurden 21 Menschen verletzt und 14 PKK-Militanten getötet.
Ministerpräsident Erdoğan verurteilte die Angriffe und drohte mit Konsequenzen: »Die Türkei ist in der Lage, feindlichen Staaten, die die Fäden des Terror-Regimes in den Händen halten, ihre Grenzen zu zeigen«, so der Premier.
Vor zwei Wochen leitete das türkische Militär die so genannte »Operation Şemdinli«, benannt nach dem Gebiet im Südosten der Türkei, ein. Der Großeinsatz führte zu enormen Verlusten seitens der PKK. Laut Armeeangaben wurden dabei insgesamt 115 Anhänger getötet, zwei Militärsoldaten kamen ums Leben.
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