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Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu beschuldigt das syrische Regime, die kurdische PKK mit Waffen zu unterstützen.
Im Zuge eines Staatsbesuches in Myanmar antwortete Davutoglu auf die Frage, ob PKK-Anhänger im Norden Syriens aktiv seien: »Wahr ist, dass PKK-Militante dort sind und Assad die Städte Kobane und efrin mit Waffen beliefert. Das ist keine Fiktion, sondern eine reale Bedrohung, gegen die wie notwendigen Vorkehrungen treffen werden«, so der Außenminister.
Am 19. Juli waren die Städte Kobane, Derek, Amoude, Efrin und Sari Kanizu im Norden Syriens als »befreites Gebiet« deklariert worden. Zuvor hatten sich der PKK-Ableger PYD und der Syrische Kurdische Nationalrat bei einem einwöchigen Treffen unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Autonomen Region Irakisch-Kurdistan, Massud Barzani, in Erbil auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Davutoglu wiederum war Anfang August zu einem treffen mit Barzani nach Erbil gereist.
In der vergangenen Woche hatten rund 60 PKK-Anhänger vier verschiedene Militärstationen in Hakkari im Südosten der Türkei gleichzeitig angegriffen. Nach Angaben der Zeitung Zaman tarnten sich die PKK-Anhänger zunächst als Zivilisten und töteten auf diese Weise sechs Soldaten und zwei lokale Sicherheitskräfte. Insgesamt wurden 21 Menschen verletzt und 14 PKK-Militanten getötet.
Vor drei Wochen leitete das türkische Militär die so genannte »Operation Şemdinli«, benannt nach dem Gebiet im Südosten der Türkei, ein. Der Großeinsatz führte zu enormen Verlusten seitens der PKK. Laut Armeeangaben wurden dabei insgesamt 115 Anhänger getötet, zwei Militärsoldaten kamen ums Leben.
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