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Die Türkei hat sich an den Iran gewandt, um die Freilassung der in Syrien inhaftierten Journalisten Adem Özkose und Hamit Coşkun zu erreichen, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet. Von offizieller Seite gibt es dafür allerdings noch keine Bestätigung.
Özkose und sein Kameramann Coşkun waren für die türkische Zeitung Milat im Norden Syriens in der Region Idlib unterwegs und hatten sich laut Milat-Chefredakteur Ali Adakoğlu zuletzt am 10. März gemeldet. Am 13. März hatten syrische Truppen nach schwerem Bombardement weite Teile der Stadt eingenommen. Dabei seien auch die beiden Journalisten in Gefangenschaft geraten und in der Stadt Binnish dem syrischen Geheimdienst übergeben worden.
Fast zwei Monate lang hatte es kein Lebenszeichen von Adem Özkose und Hamit Coşkun gegeben, auf diesbezügliche Anfragen aus Ankara hatten die syrischen Behörden nicht geantwortet. Am 7. Mai schließlich tauchte ein Video der Beiden auf – zusammen mit Fehmi Bülent Yıldırım, Präsident der streitbaren NGO İHH (İnsan Hak ve Hürriyetleri, İnsani Yardım Vakfı), die durch die Organisation der Gaza-Flotille im Mai 2010 Bekanntheit erlangte.
İHH-Offizielle berichten, dass sie den beiden Journalisten erstmals ermöglicht hätten, mit ihren Verwandten zu telefonieren, laut dem AP-Bericht soll die İHH nun auch die Freilassung mithilfe des Iran vermitteln.
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