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Mindestens 42 Menschen, darunter 12 Soldaten der tadschikischen Armee und 30 Rebellen, sind im Zuge einer Offensive in der östlichen Provinz Berg-Badachschan ums Leben gekommen, viele weitere verletzt worden.
Auslöser der gewaltsamen Zusammenstöße war wohl der Tod eines hohen tadschikischen Sicherheitsbeamten. Abdullo Nazarov, Leiter des staatlichen Geheimdienstes in der Region, war am Samstag erstochen worden. Die Führung in Duschanbe vermutet den Milizenführer Tolib Ayombekov hinter dem Attentat.
Am Dienstag rückten tadschikische Armeeverbände dann in die Provinzhauptstadt Khorog ein – und verlangen nun nach den heftigen Gefechten die Auslieferung Ayombekovs. Dieser war bereits in den 1990er Jahren in der tadschikischen Opposition aktiv, als das Land kurz nach der Unabhängigkeit von 1991 bis 1997 in einen blutigen Bürgerkrieg versank.
Die Region Berg-Badachschan grenzt an Afghanistan und ist einer der unzugänglichsten Provinzen des zentralasiatischen Landes. Unter den 250.000 Einwohnern finden sich auch etliche Gemeinschaften der Nizari-Ismailiten, deren Oberhaupt der Aga Khan ist.
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