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Im Rahmen eines Treffens der Arabischen Liga in Kairo hat sich die syrische Regierung dazu bereit erklärt, dem Friedensplan der arabischen Staatengemeinschaft zuzustimmen. Dieser beinhaltet einen sofortigen Waffenstillstand beider Seiten und die Öffnung des Landes für ausländische Medien. Darüber hinaus gab der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, bekannt, dass seine Organisation Beobachter in das von Aufständen erschütterte Land entsenden werde. Ein Bericht im staatlichen syrischen Fernsehen bestätigte die Einigung.
Eine zentrale Rolle bei den Verhandlungen spielte abermals das Emirat Katar. Vergangenen Sonntag besprach der syrische Außenminister Walid Muallem Details der heute getroffenen Übereinkunft mit seinem katarischen Gegenüber Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabr Al-Thani. Der Plan beinhaltet ebenfalls, dass die Regierung von Baschar al-Assad alle Panzer und Armeefahrzeuge von den Straßen zurückzieht und einen Dialog mit der Opposition innerhalb von zwei Wochen beginnt. Auch die Freilassung politischer Gefangener wurde während des Ligatreffens thematisiert.
In der Vergangenheit hatte Syrien mehrfach einen Waffenstillstand und die Aufhebung des Ausnahmezustands verkündet, was jedoch kaum Auswirkungen auf das tatsächliche Vorgehen der Streitkräfte hatte. So kommentierte der CNN-Journalist Ben Wedeman bereits via Twitter, er glaube an diese Ankündigung erst, wenn er ein syrisches Visum im Pass habe.
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