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22.02.2012

Syrien: Journalisten Marie Colvin und Remi Ochlik getötet


Während des Angriffs auf die Protesthochburg Baba Amr in der syrischen Stadt Homs sind laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters zwei westliche Journalisten ums Leben gekommen.


Laut Reuters handelt es sich um die erfahrene britische Kriegsreporterin Marie Colvin und den französischen Fotojournalisten Remi Ochlik.


Die Journalistin mit der markanten Augenklappe war in ihrer Laufbahn unter anderem in Tschetschenien, Sierra Leone und Zimbabwe. Zweimal wurde sie zur besten britischen Auslandskorrespondentin gewählt. Marie Colvin hatte aus Homs für die britische Sunday Times berichtet und erst war erst am gestrigen Dienstag in der Sendung »Anderson Cooper 360« auf CNN zugeschaltet und hatte dort die Situation in Homs geschildert.


Der 27-jährige Fotojournalist Remi Ochlik hatte unter anderem 2004 vom Sturz des haitianischen Präsidenten Aristide und 2008 vom Bürgerkrieg im Kongo berichtet, 2011 begleitete er die Revolutionen in Ägypten und Libyen. Remi Ochliks Bilder aus dem revolutionären Kairo im Frühjahr 2011 sind auch in zenith erschienen.



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