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Trotz restriktiver Sicherheitsvorkehrungen und steigenden internationalen Drucks nimmt die Gewalt gegen Demonstranten in Syrien kein Ende.
Auch an diesem Freitag gingen die Menschen in zahlreichen syrischen Städten wieder auf die Straße. Weil nahezu allen ausländischen Medienvertretern untersagt wird, aus dem Land zu berichten, sind genaue Teilnehmer- wie auch Opferzahlen nicht sicher zu ermitteln.
Besonders in der Stadt Homs ereigneten sich wieder schwere Zusammenstöße. So meldet Al-Jazeera mit Bezug auf Zeugen vor Ort, dass Armee-Jeeps in einen Demonstrationszug gefahren wären, um diesen aufzulösen. Infolge dessen soll ein Jeep gegen eine Wand gefahren und von Demonstranten angegriffen worden sein. Daraufhin hätten die Soldaten mit Maschinengewehren in die Menge geschossen.
Bei einem weiteren Zwischenfall hätten Armeeeinheiten eine Menschenkette rund um ein Krankenhaus gewaltsam aufgelöst, aus dem in den vergangenen Wochen mehrfach verletzte Demonstranten verhaftet worden seien. Insgesamt sollen allein in Homs heute 9 Menschen ums Leben gekommen sein.
Auch in Baniyas, Latakia, Qamishle und einigen Vierteln von Damaskus wurden Protestzüge organisiert und gewaltsam aufgelöst. Zudem verstärkte die syrische Armee die Truppenpräsenz an den Grenzen zum Libanon.
Laut Schätzungen verschiedener Menschenrechtsorganisationen sind seit Beginn der Proteste mindestens 850 Menschen ums Leben gekommen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt, dass etwa 4.000 Syrer seitdem Zuflucht im Libanon gesucht haben, davon allein 1.400 im Verlauf der vergangenen Woche.
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