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Augenzeugen in der Stadt Rastan melden am heutigen Montagnachmittag Artilleriebeschuss durch Regierungstruppen. Insbesondere in den Morgenstunden sei das Stadtzentrum von Panzern und Raketenbatterien unter Feuer genommen worden; gegen Abend rechnen die Bewohner demnach mit noch schwererem Beschuss.
Rastan liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Homs, auf halber Strecke nach Hama. Die Stadt ist die Heimat des ehemaligen syrischen Verteidigungsministers Mustafa Tlass und seines Sohnes, Brigadegeneral Manaf Tlass, der in der vergangenen Woche offenbar aus der syrischen Armee desertiert war.
Wie zenith heute von Augenzeugen aus Rastan erfuhr, befinden sich zur Stunde keine Panzer im Inneren der Stadt. Die Geschütze der Armee haben hauptsächlich an der Hauptstraße Richtung Homs sowie neben einem Krankenhaus am südlichen Stadtrand Position bezogen, was einen weiteren Verstoß der Armeeführung gegen die Genfer Konventionen bedeuten würde.
Raketenbestückte Kampfhubschrauber und Aufkärungsdrohnen, so berichteten Augenzeugen, kreisen am Nachmittag über der Stadt. Auch die Ortschaft Talbisah, zwischen Rastan und Homs gelegen, stehe unter anhaltendem Artilleriebeschuss, heißt es.
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