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08.03.2012

Somalische Piraten in Seychellen vor Gericht


Die USA haben 15 mutmaßliche Piraten an die Behörden der Seychellen übergeben. Dabei soll es sich um somalische Staatsbürger handeln, die im Januar für kurze Zeit die Besatzung eines iranischen Fischerbootes als Geiseln genommen hatten.


Die US Navy hatte die 13 iranischen Fischer damals befreit, über den Verbleib der dabei gefangengenommenen Piraten herrschte allerdings bis zuletzt Unklarheit. Sie kommen vorerst in Haft und müssen sich auf den Seychellen vor Gericht stellen.


Im sonst eher als Urlaubsparadies bekannten Inselstaat im Indischen Ozean beträgt der Anteil somalischer Piraten an der Gesamtauslastung der Gefängnisse auf den Seychellen laut Regierungsangaben knapp 20 Prozent – der höchste weltweit. Die Seychellen planen zudem ein regionales Koordinierungszentrum für den Kampf gegen Piraterie im westlichen Indischen Ozean, nach den Prozessen verurteilte Piraten will das Land allerdings nach Somalia ausliefern.



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