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UN-Nothilfe-Koordinatorin Valerie Amos hat knapp einen Monat nach der dramatischen Verschlechterung der Versorgungslage am Horn von Afrika an die internationale Staatengemeinschaft appelliert, die Hilfsanstrengungen zu forcieren, um der schwersten Hungersnot in der Geschichte Ostafrikas Herr zu werden.
Amos, die gerade von einer dreitägigen Visite in Kenia und Somalia zurück gekehrt war, forderte am Mittwoch in New York mehr Hilfsgelder, um die Vorräte für Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente in den völlig überlasteten Flüchtlingslagern aufzufüllen.
»Die Hungersnot dehnt sich aus«, warnte Oz und wies noch einmal darauf hin, das allein in Somalia etwa 3,2 Millionen vom Hungertod bedroht seien. Insgesamt seien am Horn von Afrika, inklusive Kenia, Dschibuti und Äthiopien, 12,4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Während die Sicherheitslage im Süden Somalias – trotz des zwischenzeitlichen Abzugs der offenbar zerstrittenen und gespaltenen Shabaab-Milizen aus einigen Landesteilen – weiter prekär für Flüchtlinge und Helfer bleibt, zieht es immer mehr Menschen in den vergleichsweise sicheren Norden – in Richtung der semi-autonomen Regionen Puntland und Somaliland.
Zwar rechnen die Helfer auch hier, gerade in den kommenden Wochen, mit einem riesigen Ansturm, Zugang und Verteilung funktionieren aber – und erreichen tausende Betroffene. So wie etwa in Gaalkacyo, im Süden von Puntland, wo der deutsch-somalische Verein »Medical Care Somalia« derzeit aktiv ist.
Hier geht es zum Bericht von Paul Lindner, der über die Hilfsaktivitäten von »Medical Care Somalia« berichtet: http://www.zenithonline.de/deutsch/gesellschaft//artikel/leben-und-leben-lassen-in-somalia-002109/
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