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Saudi-Arabien wird seine Beobachter aus der Mission der Arabischen Liga in Syrien abziehen. Das teilte der saudi-arabische Außenminister Saud al-Faisal am Sonntagabend in Riad mit.
Zur Begründung hieß es, dass »die syrische Regierung sich an keine der vereinbarten Klauseln der Arabischen Initiative gehalten« habe. Saud al-Faisals Erklärung erfolgte am Rande der Außenminister-Konferenz der Arabischen Liga, die am Sonntag zugleich die Verlängerung ihrer umstrittenen Beobachtermission beschlossen hatte.
Die unterschiedlichen Haltungen zu dem Einsatz innerhalb des Gremiums und der beteiligten Staaten und Vertreter treten nicht zum ersten Mal zutage. Bereits vor zwei Wochen verließ das algerische Delegationsmitglied Anwar Malek das Land und bezeichnete die Mission als »Farce«. Deren Leiter, der Sudanese Mustafa al-Dabi, plädierte hingegen dafür, die Mission unter einem robusteren Mandat fortzuführen.
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