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Autor Salman Rushdie hat den Namenstreit um seine Fan-Page bei Facebook für sich entschieden.
Am Sonntag hatte das soziale Netzwerk Rushdies Fan-Page mit Verweis auf Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen gesperrt. Facebook begründete den Schritt mit seinen »Klarnamen«-Richtlinien.
Der britisch-indische Schriftsteller heißt mit vollem Namen Ahmad Salman Rushdie, verwendet in der Regel aber meist nur seinen zweiten Vornamen. Kurz darauf machte Rushdie seinen Zwist mit dem sozialen Netzwerk auf dem Kurznachrichtendienst Twitter publik.
Demnach forderte Facebook ihn auf, sich eindeutig identifizieren, woraufhin der Autor, der seit der Fatwa des iranischen Revolutionsführer Ruhollah Khomeini 1989 infolge seines Romans »Die Satanischen Verse« an unbekanntem Ort unter Personenschutz lebt, eine Kopie seines Personalausweises vorlegen musste. Facebook reaktivierte die Fanpage – allerdings unter der Bezeichnung Ahmad Rushdie.
Wieder über Twitter listete Rushdie daraufhin hin Prominente auf, deren Fan-Pages ebenfalls unter den eigentlichen Zweitnamen firmieren – so etwa Brad Pitt oder Paul McCartney. Am Dienstag lenkte Facebook – ob des digitalen Protests des Schriftstellers oder der medialen Aufmerksamkeit ist nicht bekannt – schließlich ein und reaktivierte Rushdies Fan-Page unter dem alten Namen.
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