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14.03.2012

Panetta zu Verhandlungen über US-Basis Manas in Kirgistan


US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat im Rahmen seiner Zentralasien-Visite Station in Kirgistan gemacht. Im Fokus der Reise standen zwar die jüngsten Vorfälle des Amoklaufes eines US-Soldaten und Koranverbrennungen in Afghanistan, von strategisch wichtiger Bedeutung sind aber die Verhandlungen über Status und Nutzung der Basis Manas in Kirgistan.


Nahezu der gesamte Truppentransport sowie Lieferungen von Treibstoff und anderen Gütern wird über den Standort Manas abgewickelt. Kirgistans neuer Präsident Almazbek Atambajew hatte in seinem Wahlkampf stets bekräftigt, den Nutzungsvertrag der US-Basis nicht über die bestehende Laufzeit bis 2014 verlängern zu wollen.


Auch die Vorgängerregierungen in Kirgistan hatten mehrfach mit der Schließung gedroht, zuletzt erhöhte sich die Pachtgebühr der Vereinigten Staaten für Manas 2011 von 17,4 auf 60 Millionen US-Dollar pro Jahr. Als wahrscheinlich gilt, dass Panetta bei den Verhandlungen in Bischkek keine Pachtverlängerung anstrebt, aber zumindest sicherstellt, dass die Basis solange genutzt werden kann, um über den Stützpunkt Manas den Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan zu abzuschließen.



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