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Das Internationale Rote Kreuz (ICRC) zieht seine Mitarbeiter aus den pakistanischen Großstädten Karachi und Peshawar zurück. Das teilte das ICRC in einer Pressemitteilung auf seiner Homepage mit.
»Die jüngsten Angriffe auf das Internationale Rote Kreuz zwingen uns dazu, das Verhältnis unserer humanitären Arbeit und die Gefahren für unsere Mitarbeiter komplett neu zu bewerten«, so Jacques de Maio, Leiter der Südasienabteilung des ICRC in der Stellungnahme.
Damit reagiert das Internationale Rote Kreuz insbesondere auch auf den brutalen Mord an ihrem Mitarbeiter Khalil Dale. Der 60-Jährige war auf dem Weg zur Arbeit überfallen und entführt worden, seine enthauptete Leiche wurde am 30. April außerhalb der belutschischen Provinzhauptstadt Quetta gefunden.
Unmittelbar nach der Tat hatte das ICRC bereits seine Aktivitäten in Belutschistan ausgesetzt. Der Rückzug aus Peshawar und Karachi bedeutet nun auch das Aus für die humanitären Aktivitäten des ICRC in den Provinzen Khyber Pakhtunkhwa und Sindh. Damit operiert das Internationale Rote Kreuz nur noch im Punjab. Paul Castella, Leiter der ICRC-Mission in Pakistan, erklärte, dass die Hilfsorganisation in den kommenden Wochen eine Erklärung über die zukünftige Arbeit im Land abgeben werde.
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