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Schwere Monsun-Regenfälle suchen nun seit mittlerweile zwei Wochen Pakistan heim. Besonders schwer betroffen ist die zweitgrößte Provinz des Landes Sindh im Süden des Landes. Nach Angaben der »National Disaster Management Authority« kamen dabei mindestens 218 Menschen ums Leben, 200.000 weitere flohen vor der Wassermassen und geschätzte 11 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche wurden überspült.
In der Hafenmetropole Karachi brachten die besonders heftigen Niederschläge vom Wochenende das öffentliche Leben fast zu Erliegen. Schulen, Märkte und Behörden sind seit Montag geschlossen, ein Fortkommen auf den überfluteten Straßen kaum noch möglich.
Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen warnen bereits seit Beginn des Sommers vor einer erneuten Flutwelle in Pakistan mit ähnlich desaströsen Ausmaßen wie im August 2010, als etwa 1.600 Menschen ums Leben kamen und Millionen fliehen mussten. Vor einem Monat bescheinigte die Hilfsorganisation Oxfam auf zenithonline, der pakistanischen Regierung, auf solch ein Szenario nicht angemessen vorbereitet zu sein.
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