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Fast zeitgleich mit dem Angriff auf die Luftwaffenbasis Kamra im Norden der Provinz Punjab sind am 16. August bei einem Überfall auf einen Reisebus in Mansehra, nahe der Grenze zur Provinz Gilgit-Baltistan, 20 pakistanische Schiiten ums Leben gekommen.
Nach Angaben der pakistanischen Sicherheitsbehörden war der Reisebus war auf dem Weg von Rawalpindi in die Provinzhauptstadt Gilgit, als eine Gruppe bewaffneter Angreifer die Insassen aufforderte, sich zu identifizieren und anschließend erschoss. Inzwischen hat sich der pakistanische Arm der Taliban, die Tehreek-i-Taliban Pakistan (TTP), zu dem Anschlag bekannt.
Die Angriffe gegen die schiitische Minderheit in Pakistan haben in diesem Jahr einen neue Intensität erreicht. Waren zuvor vor allem Großstädte, allen voran die Millionenmetropole Karachi, Schauplatz von konfessionellen Spannungen, trifft es nun vor allem die eher dünn besiedelten Provinzen im Norden. Bei einem ähnlichen Überfall – ebenfalls auf einen Bus auf dem Weg nach Gilgit – starben im Februar 18 pakistanische Schiiten, im April wurden in der Stadt Chilas neun Schiiten getötet.
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