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Die Internationale Arbeitsorganisation ILO hat die Rechte von Hausangestellten weltweit gestärkt. Eine heute verabschiedete Resolution garantiert diverse Grundrechte und eine Gleichstellung mit Beschäftgten in anderen Branchen. So stehen ihnen nun begrenzte Arbeitszeiten und ein freier Tag in der Woche rechtlich zu. Auch dürfe der Lohn nicht ausschließlich in Sachbezügen ausgezahlt werden.
Die Menschenrechtsorganisation Human Right Watch begrüßte das Regelwerk als "entscheidenden Durchbruch". In den vergangenen Jahren haben Medien und Nichtregierungsorganisationen mehrfach auf das Schicksal von Hausangestellten in der arabischen Welt hingeiesen. Die meist aus Südostasien stammenden Frauen leben und arbeiten zu großen Teilen illegal vor allem in den Golfstaaten und an der Levante. Jedes Jahr begehen mehrere Dutzend dieser Hausangestellten wegen der schlechten Arbeitsbedingungen Selbstmord. Die Länder des Golfkooperationsrates haben nach einer anfänglichen Ablehnung der Resolution dem Vertragswerk heute zugestimmt.
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