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Südafrikas Präsident soll nächste Woche nach Tripolis reisen, um eine Exit-Strategie für Machthaber Muammar Gaddafi auszuhandeln
Das berichtet der Nachrichtensender Al-Arabiya. Der neuerliche diplomatische Vorstoß sei, so der Sender weiter, in Kooperation mit der türkischen Regierung vorbereitet worden. Genaue Details zu den Rücktrittsbedingungen sind ebenfalls noch nicht bekannt.
Bereits im April hatte Zuma eine Delegation der Afrikanischen Union (AU) in Tripolis angeführt, die nach eine Verhandlungslösung zwischen Regime und Rebellen anstrebten. Von Seiten des Nationalen Übergangsrates wurde die Mediation der AU damals allerdings schnell verworfen, da ihr zu viele Zugeständnisse und eine zu große Nähe zu Gaddafis Regime vorgeworfen wurde.
Auch wenn viele afrikanische Regierungen den Nato-Militäreinsatz weiterhin kritisch sehen, sind insbesondere die libysch-südafrikanischen Beziehungen deutlich abgekühlt. Grund hierfür ist auch das Schicksal des südafrikanischen Fotografen Anton Hammerl, dessen Tod in der vergangenen Woche bekannt wurde. Pretoria hatte dem Regime in Tripolis daraufhin Irreführung und Täuschung vorgeworfen, da der seit Anfang April vermisste Fotograf anscheinend bereits am 5. April erschossen worden war.
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