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Insgesamt zweimal, am Montag und Mittwoch, ist das Internet im Libanon komplett zusammengebrochen. Grund war ein Defekt der Unterwasserleitung IMEWE (India-Middle East-Western Europe) im Mittelmeer, der wohlmöglich in Zypern seinen Ausgangspunkt hatte.
Telekommunikationsminister Nicolas Sehnaoui gab dem libanesischen Fernsehsender New TV bekannt, dass der Internetzugang am Freitag wieder voll funktionstüchtig sei und das Zypern sich bereit erklärt habe, den staatlichen libanesischen Anbieter Ogero mit 14 Tagen kostenfreiem Internet zu entschädigen.
In punkto Internet befindet sich der Libanon auf einem vergleichsweise geringen Entwicklungsstand. Laut einer Studie zur Übertragungsgeschwindigkeit des Portals speedtest.net rangierte der Zedernstaat 2011 auf dem 186. und damit letzen Platz – hinter Vanuatu, Gabun und Kamerun. Laut Weltbank entsteht dadurch jährlich ein wirtschaftlicher Schaden von etwa 420 Millionen US-Dollar.
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