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Libanons Generalstaatsanwalt Saqr Saqr hat den Salafisten Shadi al-Mawlawi am Dienstag nach einer Anhörung gegen Zahlung einer Kaution von umgerechnet 333 US-Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Nachricht über die Verhaftung des Salafisten Shadi al-Mawlawi durch den staatlichen Geheimdienstes am 12. Mai hatte schwere bewaffnete Konflikte in der nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli ausgelöst.
Mawlawi gilt als Unterstützer der Aufständischen in Syrien und saß zwischen 2007 und 2009 wegen Waffenhandels im Gefängnis. Ihm wurde vorgeworfen, Verbindungen zu bewaffneten Gruppen in Syrien zu unterhalten. Auch eine Verbindung mit Al-Qaida gilt als möglich. Führer der Salafisten und andere sunnitische Geistliche forderten daher die sofortige Freilassung von Mawlawi. Selbst Premierminister Najib Miqati, ein sunnitischer Politiker aus Tripoli, kritisierte die Art und Weise der Verhaftung.
Die Freilassung al-Mawlawis erfolgte wohl auch nicht zuletzt, um deeskalierend auf den aus Syrien übergreifenden Konflikt einzuwirken. Nach den Kämpfen in Tripoli wirkte zudem der Tod des sunnitischen Klerikers Ahmed Abdul Wahed an einem Armeecheckpoint in der Nordprovinz Akkar wie ein Brandbeschleuniger, allein in der Nacht von Sonntag auf Montag kamen bei den nachfolgenden Kämpfen im sunnitischen Viertel Tarik al-Jdeide in Beirut drei Menschen ums Leben.
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