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Der kirgisische Präsident Almazbek Atambajew hat angedeutet, dass die USA die Luftwaffenbasis Manas eventuell doch über 2014 hinaus nutzen könnten, wie RFE/RL berichtet. Die Zukunft von Manas werde »im Interesse Kirgistans und seiner strategischen Partner entschieden«, so Atambajew im nationalen Rundfunk.
US-Verteidigungsminister Leon Panetta hatte Mitte März im Rahmen seiner Zentralasien-Visite Station in Kirgistan gemacht, um über eine mögliche Nutzung nach dem Auslaufen des Pachtvertrages 2014 zu verhandeln.
Nahezu der gesamte Truppentransport sowie Lieferungen von Treibstoff und anderen Gütern wird über den Standort Manas abgewickelt. Kirgistans neuer Präsident Almazbek Atambajew hatte in seinem Wahlkampf stets bekräftigt, den Nutzungsvertrag der US-Basis nicht über die bestehende Laufzeit bis 2014 verlängern zu wollen.
Auch die Vorgängerregierungen in Kirgistan hatten mehrfach mit der Schließung gedroht, zuletzt erhöhte sich die Pachtgebühr der Vereinigten Staaten für Manas 2011 von 17,4 auf 60 Millionen US-Dollar pro Jahr. Als wahrscheinlich gilt, dass Panetta bei den Verhandlungen in Bischkek keine Pachtverlängerung anstrebt, aber zumindest sicherstellt, dass die Basis solange genutzt werden kann, um über den Stützpunkt Manas den Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan zu abzuschließen.
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