Quicknews

14.03.2012

Kein Durchbruch bei Verhandlungen über Westsahara


Die dreitägige Gesprächsrunde über die politische Zukunft der Westsahara ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Der UN-Sondergesandte für die Westsahara, Christopher Ross, hatte die Verhandlungen für den 10. bis 13. März in Greentree auf Long Island im US-Bundesstaat New York anberaumt. Neben der marokkanischen Regierung und der sahrawischen »Frente Polisario« waren auch Vertreter der angrenzenden Staaten Algerien und Mauretanien anwesend.


Marokko hatte die frühere spanische Kolonie 1975 annektiert, daraufhin entspann sich ein bewaffneter Konflikt, auf sahrawischer Seite vor allem unter Führung der »Frente Polisario«. Seit 1991 sind die Vereinten Nationen mittels der 230 Mann starken United Nations Mission for the Referendum in Western Sahara (MINURSO) um eine Lösung des Konflikts bemüht. Nach Aussagen von Ross scheiterte die neueste Gesprächsrunde allerdings an der gegenseitigen Ablehnung der vorgebrachten Vorschläge.


So stellte etwa Marokko einen Autonomieplan für das umstrittene Gebiet vor, während die »Frente Polisario« weiter auf dem 1991 in Resolution 690 vorgesehenen Referendum besteht, der auch die Möglichkeit einer vollständigen Unabhängigkeit miteinschließt. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Konfliktparteien soll im Juni in Europa stattfinden.



Bangladesch: Massenprotest der Opposition in Dhaka

zenithDebatte

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Religion verfechten ihren Standpunkt zu einem aktuellen Thema.

Kalender

zenith im Abo

Abonnieren Sie jetzt und wählen Sie zwischen zwei Abo-Prämien!

 

weiterlesen

zenith Edition

Reaching for the Sun?

The Search for Sustainable Energy Policies in North Africa and the Middle East

 

click here for content & order details