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Eine Autobombenexplosion hat am 24. Mai zwei Menschen in der kasachischen Hauptstadt Astana getötet.
Der Anschlag ereignete sich vor dem Gebäude des »Nationalen Sicherheitskomitees«, dem KGB-Nachfolger in der zentralasiatischen Republik. Berichte der russischen Nachrichtenagentur Interfax, nach denen es sich um ein Selbstmordattentat gehandelt habe, wies die kasachische Polizei inzwischen zurück.
Über das Motiv des Anschlags herrscht weiterhin Unklarheit. In einer Erklärung des Innenministeriums heißt es, dass keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund vorliegen würden. Im kasachischen Fernsehen wurde nicht das mutmaßliche Anschlagsziel, das Gebäude des kasachischen Geheimdienstes, sondern ein nahe gelegener Bahnhof genannt.
Bereits in der vergangenen Woche waren bei einem ähnlichen Anschlag in der nordwestkasachischen Stadt Aktobe drei Menschen verletzt. Ob eine Verbindung zur gestrigen Explosion besteht, ist indes unklar.
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