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Jordanien gewährt dem syrischen Piloten Hassan Hamada politisches Asyl, einen Tag nach dem der Luftwaffenoberst mit einer MiG21 die Grenze überquert und auf jordanischem Territorium gelandet war. Das gab Regierungssprecher Samih Maayteh am heutigen Freitag bekannt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Petra berichtet.
Hamada war mit dem Kampfjet am Donnerstagvormittag von der Luftwaffenbasis Dumair nordöstlich von Damaskus während eines Übungsfluges desertiert und hatte die MiG21 in Richtung der jordanischen König-Hussein-Luftwaffenbasis navigiert, wo er auch landete und zunächst verhört wurde.
Auch die syrischen Behörden bestätigen die Desertierung und bezeichnen Hamada als »Verräter an seinem Land«. Zudem fordert das Verteidigungsministerium die Rückgabe der MiG21. Was mit dem Kampfflugzeug nun geschehen soll, ist allerdings noch nicht bekannt.
Für Jordanien ist der Vorfall durchaus unangenehm. In den vergangenen Monaten hatte Amman stets versucht, den Flüchtlingsstrom aus dem Norden zu begrenzen und die Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzen verstärkt. Zwar verurteilt das Königshaus das Assad-Regime, fürchtet aber eine allzu enge Involvierung in den Konflikt.
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