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Fast die Hälftel aller Jemeniten ist akut von Nahrungsmittelknappheit bedroht, wie eine Studie des Welternährungsprogramms (WFP) mitteilt. Demnach seien etwa zehn Millionen Jemeniten, fast 44,5 Prozent der Bevölkerung, nicht in der Lage, Nahrungsmittel zu produzieren oder zu kaufen und sich selbst zu versorgen.
Wie schon bei der vergangenen Studie vom März 2012 hat sich der Wert innerhalb von wenigen Monaten nahezu verdoppelt. Insgesamt befragt das Welternährungsprogramm 8.000 Haushalte in 19 der 21 Gouvernements und untersucht die Ernährungs- und Versorgungslage von etwa 10.000 Kindern und 11.000 Müttern.
Besonders betroffen seien Regionen im Norden und Süden des Jemens. Die Hilfsorganisationen Care International, International Medical Corps, Islamic Relief, Mercy Corps, Merlin, Oxfam und Save the Children haben sich zusammengeschlossen, um der drohenden Hungersnot zu begegnen. Laut Jerry Farrell, Länderdirektor bei Save the Children, handelt es sich im Jemen aber in erster Linie um eine Nahrungsmittel-, nicht um eine Hungerkrise. Demnach sei genug Nahrung in den Speichern vorhanden, immer mehr Menschen fehle jedoch der Zugang zu Märkten und vor allem das Geld, um sich Lebensmittel zu leisten.
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