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15.06.2012

Jemen: Al-Qaida verliert im Süden an Boden


Im Kampf gegen al-Qaida und die verbündete Miliz Ansar al-Sharia ist es innerhalb weniger Wochen gelungen, die Militanten zurückzudrängen.

 

Mit Shaqra mussten die Islamisten nun schon die dritte Bastion im Süden aufgeben. Zuvor hatten Jemens Streitkräfte bereits die Städte Zinjibar und Jaar zurückerobert.

 

Innerhalb des vergangenen Jahres war es weder der jemenitischen Armee noch den unbemannten Drohnen der US-Armee gelungen, die Militanten aus dem Süden des Jemens zu verdrängen. Im Sommer vergangenen Jahres hatten sich Al-Qaida-Milizen sich zuerst der Stadt Zinjibar bemächtigt und fortan immer mehr Dörfer und Städte in den Provinzen Abyan und Lahj unter ihre Kontrollen gebracht.

 

Nachdem auch der Widerstand der Lokalbevölkerung gegen die Islamisten wuchs und sich auch Teil der säkular orientierten Sezessionsbewegung zu Bürgerwehren zusammenschlossen, erhöhten auch die jemenitischen Streitkräfte – im Verbund mit der umstrittenen amerikanischen Drohnen-Unterstützung – den Druck. Reuters zitiert US-Kreise, nach denen Jemens neuer Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi sich im Kmapf gegen den Terrorismus als berechenbarer und verlässlicher erweise als sein Vorgänger Ali Abdullah Saleh.



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