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Israels Stromversorger, die »Israel Electric Corporation« (IEC) plant, den Versorgungsengpass nach der vorläufigen Aufkündigung des Lieferabkommens mit Ägypten mittels Gaslieferungen von Tankern im Mittelmeer zu überbrücken, wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet.
Die IEC hat eine dazu einen Ausschreibung für den Aufkauf von importiertem Flüssiggas im Wert von 700 bis 850 Millionen US-Dollar ab dem 1. Dezember 2012 ausgegeben.
Um den eventuellen Versorgungsengpass zu überbrücken, hatte Israels Minister für Infrastruktur Uzi Landau indes auch den Bau einer schwimmenden Flüssiggasstation in Auftrag gegeben. Über diese soll vor der Küste bei Hadera ein Flüssiggastanker ab Ende 2012 in der Lage sein, Gas in die unter Wasser liegende Pipeline des israelischen Gasnetzes abzugeben. Die Kapazitäten dieser provisorischen Lösung soll zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden Kubikmetern liegen, etwa ein Drittel des israelischen Gesamtbedarfs.
Bis zu 16 Supertanker mit einer Kapazität von jeweils 130.000 Kubikmetern sollen ihre Ladung zunächst in Zypern auf kleinere Schiffe verladen, die die IEC von der amerikanischen Firma Excelerate Energy leasen will und die dann dann an der Station bei Hadera andocken sollen – wenn diese bis dahin betriebsbereit sein sollte.
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