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Die israelischen Streitkräfte stationieren eine Einheit des Raketenabwehrsystems »Iron Dome« in der Touristenhochburg Eilat am Roten Meer.
Nur zwei Tage hatte der Einschlag zweier Grad-Raketen aus dem Sinai die Stadt erschüttert, verletzt wurde bei dem Angriff allerdings niemand. Gegenüber der Tageszeitung Haaretz wollte ein IDF-Sprecher denn auch keinen direkten Zusammenhang mit dem Beschuss vom Montag herstellen. Demnach handele es sich bei Stationierung der »Iron Dome«-Einheit um eine routinemäßige Testmaßnahme.
Allerdings ist die Stadt am südlichsten Ende Israels nicht an das Radarwarnsystem »Farbe Rot« angeschlossen, dass etwa die Bewohner der Städte rund um den Gaza-Streifen, wie Sderot und Aschkelon, vor Beschuss durch Qassam-Raketen warnen soll. Haaretz berichtet zudem, dass sich die Stadt bisher explizit geweigert hat, sich unter den Radarwarnschirm zu stellen, weil sie Einbußen im einträglichen Tourismusgeschäft durch mögliche Fehlalarme befürchte.
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