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Der Generalstreik, zu dem der israelische Gewerkschaftsbund Histadrut aufgerufen hat, geht in seinen zweiten Tag. Am Donnerstag blieben Banken, Häfen und die Börse in Israel geschlossen. Auch der Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv musste seinen Betrieb für eitwa anderthalb Stunden aussetzen
Histadrut verlangt, dass der Staat etwa 250.000 Leiharbeiter anstellt. Diese arbeiteten etwa als Reinigungs- oder Sicherheitskräfte im Auftrag der Regierung, allerdings unter schlechteren Bedingungen als staatlich Bedienstete. Das Finanzministerium lehnt die Gewerkschaftsforderungen ab und bot stattdessen Lohnerhöhungen um 20 Prozent sowie mehr Urlaubstage an. Dadurch würde allerdings die Streitpunkte Lohnnebenkosten und Versicherungsschutz nicht gelöst, wie Gewerkschaftsvertreter kritisierten.
Der Oberste Arbeitsgerichtshof hatte beiden Parteien ursprünglich bis Donnerstag 15 Uhr Zeit, um eine Übereinkunft zu erreichen, inzwischen ist die Frist bis 19 Uhr verlängert worden. Sollte einen Einigung misslingen, könnte das Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Streik erlassen.
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