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Ayatollah Sadeq Laridschani, Chef des iranischen Justizwesens, hat Geldwechslern auf dem Schwarzmarkt mit der Todesstrafe gedroht. »Abhängig von der Schwere ihres Vergehens müssen korrupte Individuen mit der Hinrichtung rechnen«, zitiert die iranische Nachrichtenagentur Mehr Laridschani, dessen Bruder Ali Parlamentspräsident des Irans ist.
Seit Dezember erlebt die iranische Währung eines beispiellosen Wertverfall, insbesondere nachdem am 31. Dezember 2011 ein neues Sanktionspaket der USA beschlossen wurde. Dem offiziell festgesetzten Wechselkurs von 11.500 Rial für einen US-Dollar steht de facto mittlerweile bei umgerechnet 18.000:1.
Obwohl die Regierung angekündigt hat, an den internationalen Flughäfen des Landes Wechselstuben einzurichten, an denen Devisen im Wert von bis zu 1.000 US-Dollar getauscht werden können, versuchen sich viele Iraner auf dem Schwarzmarkt mit Dollars einzudecken. Der Währungsverfall geht mit inflationären Preissteigerungen einher, insbesondere für Importgüter wie Stahl und Weizen.
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