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Iraks flüchtiger Vize-Premier Tareq al-Haschemi hat die Behörden beschuldigt, einen seiner Bodyguards zu Tode gefoltert zu haben. Das gab der sunnitische Politiker, gegen den die Justiz Haftbefehl wegen Terrorismus-Vorwürfen erhoben hat und der sich zurzeit in Kurdistan aufhält, in einer Erklärung am Mittwoch bekannt.
Das Oberste Gericht in Bagdad ließ mitteilen, dass Haschemis Bodyguard Amer Sarbut Zeidan al-Batawi im Januar umfassende Aussagen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber getätigt hätte. Gleichzeitig sei die Gesundheit des Häftlings regelmäßig überprüft worden. Laut irakischen Sicherheitsbehörden sei Batawi demnach an Nierenversagen gestorben, weil er sich gewigert hääte, sich untersuchen und behandeln zu lassen.
Dem wiederum widerspricht Haschemi und behauptet, Beweisfotos mit deutlichen Folterspuren zu besitzen. Die Leiche seines Bodyguards sei der Familie am 18. März übergeben worden – auf dem Totenschein sei allerdings keine Todesursache angegeben worden. Die irakischen Sicherheitsbehörden hingegen erwiderten, dass Haschemis Beweise womöglich einfach mit Photoshop bearbeitet worden seien.
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