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Die Führung der iranischen Mojahideen-e Khalq hat einem Plan der Vereinten Nationen zur Auflösung des Lagers Camp Ashraf und Umsiedlung seiner Bewohner zugestimmt.
Insgesamt leben knapp 3.000 iranische Exilanten in dem Lager nördlich von Baquba in der zentralirakischen Provinz Diyala. 1986 hatte Saddam Hussein das Lager für die Anhänger der Mojahideen-e Khalq (MEK) einrichten lassen. Die MEK, in den Wirren der Islamischen Revolution einst einer der größten Parteien, dann von Khomeini gewaltsam niedergeschlagen, hatten sich während des 1. Golfkrieges auf die Seiten des Iraks gestellt und stehen in Opposition zum Regime in Teheran.
Während sich die MEK als selber Widerstandsbewegung sieht, werfen ihr Kritiker einen autoritären Führerkult um die im Parise Exil lebende Anführerin Maryam Rajavi vor. Die Organisation steht zudem seit 1997 auf der Terrorliste der Vereinigten Staaten.
Im Januar 2009 hatten die USA die Sicherheitsverantwortung für das Lager an die irakische Regierung übergeben, die ihre Absicht zur dessen Räumung deutlich gemacht hat. Unter Federführung des UN-Flüchtlingskommissariats sollen die Bewohner von Camp Ashraf zunächst in das ehemalige US-Militärlager Camp Liberty umgesiedelt werden, langfristig sollen Exilmöglichkeiten im Ausland gefunden werden.
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