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Frankreichs neuer Präsident Francois Hollande will die Konstruktion der nigrischen Mine Imouaren forcieren, um schon vor der geplanten Fertigstellung Ende 2014 den Betrieb aufnehmen zu können.
Das verkündete das französische Staatsoberhaupt bei der Pressekonferenz mit seinem nigrischen Amtskollegen Mahamadou Issoufou am Montag, bei der ansonsten das Thema Mali und Sicherheitspolitik in der Sahel-Zone im Mittelpunkt standen.
Die Arbeiten an Afrikas größter Uranmine im nigrischen Imouraren lagen Ende April für einige Wochen auf Eis. Grund für den zunächst auf eine Woche angelegten Streik waren Forderungen der Arbeiter nach besseren Arbeitskonditionen, und -zeiten.
Imouaren wird vom französischen Konzern Areva entwickelt, der bereits seit 50 Jahren in der einstigen französischen Kolonie Niger Uran fördert. Die Mine in Imouraren liegt in einem Gebiet mit den größten weltweit vermuteten Uranvorkommen und soll planmäßig 2014 fertig gestellt sein.
Insgesamt 4.000 Tonnen Uran fördert der Konzern im Niger – und ist damit der wichtigste Zulieferer für die französische Atomindustrie.
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