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Nach dem Tod von fünf Menschen kündigte die Regierung Guineas an, eine Untersuchung zu den Vorfällen in der Nähe eines großen Eisenerzminen-Projekts in Zogota einzuleiten. In der Nacht zum 3. August hatten Sicherheitskräfte das Feuer gegen protestierende Dorfbewohner eröffnet.
Die Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und Dorfbewohnern begannen in der vergangenen Woche. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters gingen Anwohner auf die Straße und forderten für die Lokalbevölkerung Arbeitsplätze vom brasilianischen Bergbauunternehmen Vale und von BSG Resources des israelischen Milliardärs Beny Steinmetz. Das Jointventure der beiden Firmen zur Entwicklung und Nutzung der Mine war 2010 geschlossen worden, muss aber noch vom Parlament in Conakry genehmigt werden.
Beide Bauunternehmen äußerten sich bisher nicht zu den Ereignissen. Gegenüber Reuters gab ein Angestellter von Vale aber anonym zu Protokoll, dass alle Angestellten nach dem Vorfall von der Baustelle evakuiert worden seien. Auch die Regierung gab keine weiteren Details bekannt.
Präsident Alpha Condé sah sich dennoch gezwungen, die Gemüter nach den Vorfällen im Südwesten des Landes zu beruhigen und ließ in einer im Staatsfernsehen verlesenen Regierungserklärung verlautbaren, dass eine juristische Untersuchung bereits eingeleitet worden sei: »Der Präsident der Republik und die Regierung möchten die Bürger und Investoren beruhigen. Alle Anstrengungen werden unternommen, um herauszufinden, was in Zogota passiert ist und die Verantwortlichen zu bestrafen.«
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