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Entgegen einer früheren Meldung des Presseamtes der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, man werde innerhalb einer Woche alle Flugrouten nach Syrien einstellen, haben Vertreter der Luftfahrtbehörden der VAE und Katar die Planungen für einen solchen Schritt verneint. »Die VAE haben keine Absicht, Flüge nach Syrien einzustellen«, hieß es in einer Regierungserklärung aus Dubai.
Die frühere Meldung hatte den Schritt mit den jüngst erlassenen Sanktionen der Arabischen Liga gegen Syrien begründet – der Beschlusstext sieht jedoch eine Schließung des Luftweges nicht zwingend vor. Auch die türkischen Behörden haben sich nicht dazu entschlossen, Flieger am Boden zu lassen.
Parallel bereitet die VAE-Zentralbank in Abu Dhabi die Einfrierung syrischer Konten vor. Man erwarte jetzt konkrete Instruktionen von Seiten der Staatsführung, sagte Zentralbankchef Sultan Al Suwaidi. »Es gibt noch Fragen bezüglich der Prozedur, die die Regierung mit uns kommunizieren muss.«
Im Libanon hat man sich bereits auf erste Schritte geeinigt. Ein Bankmitarbeiter teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass sämtliche Konten syrischer Staatsbürger im Libanon unter Beobachtung stünden. Jedoch seien ein Großteil der syrischen Gelder im Land bereits kurz nach Ausbruch der Unruhen in der ersten Jahreshälfte abgezogen worden.
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