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Unter den eingegangen 231 steht möglicherweise der tunesische Präsident Moncef Marzouki, wie Jan Egeland, Europa-Chef von Human Rights Watch, gegenüber Reuters bekannt gab.
Tunesien könnte ins Blickfeld des fünfköpfigen Nobelpreis-Komitees rücken, da es »bislang die einzige Erfolgsstory des Arabischen Frühlings« sein, so Egeland. Zu konkreten Namen gibt das Gremium keine Auskunft, bekannt ist lediglich, dass unter 231 Nominierten 43 Organisationen seien.
Zu den »üblichen Verdächtigen« für den Friedensnobelpreis 2012 sollen auch wieder Ex-US-Präsident Bill Clinton sowie Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl zählen. Auch die ehemalige urainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko sowie der Wikileaks-Informant Bradley Manning sollen unter den Nominierten sein.
Im vergangen Jahr warden mit der Jemeniten Tawakkol Karman, der Präsidentin Liberias Ellen Johnsen Sirleaf und der liberianischen Friedensaktivistin Leymah Gbowee drei Preisträger ausgezeichnet.
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