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Die 25-jährige Lee Zeitouni wollte an diesem frühen Morgen am 16. September über eine Kreuzung im Herzen Tel Avivs zu ihrem Arbeitsplatz laufen, als sie ein schwarzer BMW erfasste. Sie war kurz danach tot. Der Fahrer und sein Beifahrer, beide französische Staatsbürger taten dann genau das Falsche: Sie begingen Fahrerflucht. Augenzeugen sahen, wie die beiden ungewöhnlich schnell den Unfallort in dem demolierten Auto verließen. Die israelische Zeitung Haaretz berichtete ausführlich über diesen Fall.
Das Auto wurde kurz danach in einem anderen Stadtteil von Tel Aviv gefunden. Die Insassen, Eric Roubi und Claude Isaac, beide französische Geschäftsmänner, verließen daraufhin ihr Appartement in Tel Aviv mit »mehreren Aktenkoffern«, wie Nachbarn berichteten. Nachforschungen der Polizei ergaben, dass die beiden Männer kurz vor dem Unfall eine Tel Aviver Bar stark angetrunken verließen.
Der französische Botschafter in Israel sicherte aber zu, dass der französische Staat alles tun wird, um diesen Fall aufzuklären: »Wir werden alles tun, um Gerechtigkeit zu schaffen.« Mittlerweile gab Claude Isaac in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender Kanal 10 seine Schuld zu und betonte, dass »sie und ihre Familien dieser schreckliche Unfall ein ganzes Leben lang verfolgen wird.« Die beiden Geschäftsmänner zeigten sich im Interview reumütig: »Panik hat uns zur Flucht getrieben«, sagte Isaac. Sie wollen aber »die ganze Verantwortung für ihre Tat übernehmen.«
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