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2011 war ein bewegtes und bewegendes Jahr. Den Anfang machten die Umwälzungen im arabischen Raum. Ägypten feiert am 25. Januar den Jahrestag seiner Revolution. Ist es ein Geburtstag? Betrachtet man die Gewalt der vergangenen Monate, stellt sich diese Frage neu: Ist der 25 Januar ein Todestag?
Das Fotokollektiv »Park15« hat über ein Jahr bei mehreren Aufenthalten die ägyptische Revolution und ihren Verlauf fotografisch festgehalten. Eine Auswahl dieser Aufnahmen wird ab dem 28. Januar unter dem Titel »ÄGY.REV. Umbrüche in schwarz/weiß; Einblicke in das Jahr der ägyptischen Revolution« im Café gap in München zu sehen sein.
Die Schwarzweiß-Fotos scheinen zeitlos und sind Dokumente eines Prozesses, der bereits zu Geschichte geworden ist. In Verbindung mit den Bildunterschriften und der Podiumsdiskussion, können die Fotos eine Nähe zum Geschehenen erzeugen und einen Eindruck dessen vermitteln, was in Ägypten passiert.
36 kleine und 3 große Abzüge vom Negativ. Die Zerbrechlichkeit des revolutionären Prozesses und seiner Wendungen zieht sich durch die Aufnahmen. Lose hängen die Motive an der Wand, werden nicht in einen Rahmen gesperrt oder hinter Glas musealisiert. Sie sind Zeugnisse vom Ablegen der Angst, von Zuversicht, von Würde und Größe, aber auch von Ungewissheit und Gewalt. Sie sind Momentaufnahmen der andauernden Umwälzungen in Ägypten. Dazu gehören sowohl friedliche Symbolik als auch brennende Häuser.
Das Fotokollektiv Park15 hat über ein Jahr in mehreren Aufenthalten die ägyptische Revolution und ihren Verlauf dokumentiert. Am 28. Januar, anlässlich des Jahrestages der Revolution, zeigt das Kollektiv eine Auswahl ihrer schwarz& weiß Serie ÄGY.REV in Münchener Café GAP, Goethestr. Die Ausstellung läuft bis zum 4. März.
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